staatsruder n
Fundstelle: Lfg. 2 (1905), Bd. X,II,I (1919), Sp. 318, Z. 63
leitung des staates unter dem bilde des staatsschiffes (s. d.) durch das ruder: sie (Egmont, Hoorn, Oranien) erklärten, dasz das allgemeine miszvergnügen nicht aufhören würde, so lange dieser verhaszte prälat (Granvella) am staatsruder säsze. Schiller krit. ausg. 9, 9; das staatsruder, dessen sich die herrschende geldaristokratie täglich mehr und mehr bemächtigt. H. Heine 6, 361 Elster; als ... das staatsruder bei wachsender gefahr keinen muthigen steuermann gefunden. C. F. Meyer Jenatsch 57. vgl.staatssteuer, n.
Zitationshilfe
„staatsruder“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/staatsruder>, abgerufen am 21.10.2019.

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