Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

stadtgebiet, n.

stadtgebiet, n.
hoheitsgebiet der stadt und ihrer verwaltung: stadtgebiet Campe: auf seinem büffelhorne zeigte er (der wächter) mit allgemein bekannten zeichen an, wenn sich noth und sorge ... dem stadtgebiete näherten. Arnim 1, 12 (kronenw. einl.); er besasz wälder, wiesen und mühlen nicht nur im stadtgebiet, auch jenseit der brücke in Polen. Freytag 11, 33; der schiffer wies ihr eine steinsäule auf der höhe: 'dort ist die grenze des stadtgebietes'. 170; ich danke euch, hochgebietender herr, dasz ihr gegen den brauch des rathes nicht verschmäht, die fahrt im stadtgebiet auf einem fremden schiff zu machen. 310; von hier aus führte seitwärts ein fuszsteig nach dem höhenzuge, der nach dieser richtung hin das stadtgebiet begrenzte. Storm 2 (1884), 200; nur auf dem mäszigen raume des Augsburger stadtgebiets war gleichzeitig eine solche sammlung und zerspaltung des wasserlaufs möglich. W. H. Riehl culturstudien 204; auf der hydrographischen karte des stadtgebiets. 205.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1906), Bd. X,II,I (1919), Sp. 460, Z. 17.

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Zitationshilfe
„stadtgebiet“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/stadtgebiet>, abgerufen am 28.11.2021.

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