Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

stallbesen, m.

stallbesen, m.
'ein besonders gut gebundener besen mit kurzem reisig und starkem stiele, den stall auszukehren'. Krünitz 169, 174; als stall-besem schon bei Zincke öcon. lex.² 277: und wenn das Marannele sagte: 'Aloys, du bischt e braver bua', da schaute er nicht auf nach ihr, sondern kehrte mit dem stallbesen so heftig, als wollte er die pflastersteine aus dem boden kehren. Auerbach dorfgesch. 1, 5. — in der studentensprache für ein dienstmädchen (1841), s. Kluge studentenspr. 127ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1907), Bd. X,II,I (1919), Sp. 609, Z. 31.

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Zitationshilfe
„stallbesen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/stallbesen>, abgerufen am 20.01.2021.

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