Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

, n.

n.
entsprechend erkenntnis (th. 3 sp. 871); vgl. auch erkennen verb. (sp. 868; dort unter 5) und wie unten strafurteil: verhör ... zum str. nothwendig allg. deutsche bibl. 62, 73; das gegen sie ergangene str. halte ich für ungerecht Uhland briefw. 2, 219 (z. j. 1823); ein str. abgeben; mir kam es (in dem gerichtsverfahren) nur darauf an, als vorgesetzter die amtliche autorität zu wahren; ein str. gegen Arnim habe ich weder erstrebt noch erwartet Bismarck gedanken u. erinner. 2, 192; das bürgerrecht (kann) durch str. verloren werden Mommsen röm. staatsrecht 1, 392; die durch str. aus dem heere entfernten Alten handb. 1, 647; von ihren (der pontifices) straferkenntnissen konnte ans volk appellirt werden Jhering geist d. römischen rechts 1, 322; höheren orts (wurden) sodann die straferkenntnisse (des kirchspielgerichts) geprüft und bestätigt H. Allmers marschenbuch 1/2, 351; die ortsgerichte ... sollen in ihren straferkenntnissen den landwehrmann nur mit solchen strafen belegen können, die in den kriegsgesetzen vorgeschrieben sind Meinecke generalf. v. Boyen 2, 251. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1929), Bd. X,III (1957), Sp. 652, Z. 40.
Zitationshilfe
„straferkenntnis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/straferkenntnis>, abgerufen am 25.02.2020.

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