Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

stumpfwinklig, adj.

stumpfwinklig, adj.,
'was einen stumpfen (I B 2 a) winkel hat oder bildet', im gegensatz zu scharf-, spitz-, rechtwinklig, seit 1400 bezeugt; stumpfwinklicht seit ende des 17. jh., heute veraltet: so were der gere (dreieck) stumpwinkelik geometr. culm. (1400) 34; ein stumpffwincklichtes dreieck (amblygonium vel obtusangulum) ist, welches einen stumpffen winckel hat Reyher Euclides (1699) 6; ein stumpff- oder weitwinckelichter triangel Döbel jägerpract. (1754) 3, 125; (festungswerke) werden bald scharf- bald stumpfwincklicht gemachet v. Fleming soldat 405; rechtwinklige und stumpfwinklige prismen Göthe II 5, 1, 19 W.; weder stumpfnoch spitz- noch rechtwinklich Schelling w. I 3, 509; die schwanzfinne ... in der mitte stumpfwinkelig eingebuchtet Brehm thierl. 3, 606.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1933), Bd. X,IV (1942), Sp. 481, Z. 68.

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Zitationshilfe
„stumpfwinklig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/stumpfwinklig>, abgerufen am 28.01.2021.

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