Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tödin, f.

tödin, f.
der tod als weibliches wesen gedacht: so man bei nächtlicher weil ein weinen und wehklagen hört, welches an vielen orthen der glaubige pöbel die klag (s. klage 2, a), in dem Saltzburger-land aber die tödtin nennen. Abr. a S. Clara merks Wien (1687) 9; der tod und die todin. reim dich (1708) 48; ein gespenstisches, die pest oder andere grosze sterblichkeit anzeigendes wesen, deutsch-ungar. die tödin, tüden. zeitschr. f. deutsche mythol. 1, 261 f., kärnt. teadin (auch hexe) Lexer 65.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 583, Z. 58.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
tunk tülken
Zitationshilfe
„tödin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%B6din>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)