Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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thönern, adj.

thönern, adj.
aus (gebranntem) thon bestehend oder gemacht, gebildet wie hölzern, steinern u. s. w., früher auch thönen (wie hölzen): was aber die irrdene oder thenene zehen belanget (s. die form than bei thon 1). Mathesius Syr. 88ᵃ; die thönerne lampe Weise kl. leute 246; dönerne gefäsze Stieler 350, thönerne pfeife Göthe 31, 239; ein thönernes estrich. Voss ged. 1, 119;
aus meinem thönernen pokale
berauschte jüngst ein priester sich.
Thümmel reise 10 (1805), 384;
die thönernen fama's, die zu blasen drohten. 369;
bis himmel einst und erde sich verschönern,
wenn jener luftig wird und diese thönern.
Platen 3, 165.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 390, Z. 74.

töner, m.

töner, m.:
'eine person, welche tönet' Campe; in der Schweiz 'wer langweilig im reden ist' (vgl. tönen 4, a, γ) Stalder 1, 289. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 768, Z. 75.

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Zitationshilfe
„töner“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%B6ner>, abgerufen am 25.10.2020.

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