Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

tüllschleier, m.

-schleier, m.,
schleier aus tüll: einen schwarzen tüllschleier über meinen neuen hut soll ich nehmen; ich habe aber gesagt, das täte ich nicht (14. 10. 1830) A. v. Droste-Hülshoff br. 1, 106 Schulte-K.; ein duftiger tüllschleier umschwebte die ganze erscheinung, und die offenen schuhe aus silberbrokat waren nicht mit schnallen, sondern mit tüllschleifen befestigt tägl. rundschau (1906) nr. 85, 1. beil. 1ᵇ; wird die dame das festkleid (Bernadettes) bemerken, den tüllschleier, die blaue gürtelschnur ...? Werfel Bernadette (1948) 127. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1701, Z. 31.

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tüle
Zitationshilfe
„tüllschleier“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCllschleier>, abgerufen am 11.07.2020.

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