Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

tüncherfarbe, f.

tüncherfarbe, f.,
wie tünchfarbe (s. dort): das seelestrahlende auge wird matt oder quillt auch gläsern und stier aus seiner höhlung hervor, der feine inkarnat der wangen verdickt sich zu einer groben und gleichförmigen tüncherfarbe, der mund wird zur bloszen oefnung (bei dem menschen, der den naturtrieb, ungebändigt durch den geist, über sich herrschen läszt) Schiller 10, 97 G.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1786, Z. 20.

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Zitationshilfe
„tüncherfarbe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCncherfarbe>, abgerufen am 11.07.2020.

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