Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

tünchergeselle, m.

-geselle, m.,
früh bezeugte handwerksbezeichnung: zu vorausz ... soll ein tünchermeister der stat paumeister vorsehen mit einem redlichen tuncher gesellen ..., des man ... bedarf zu stuben auf den versperten turnen und herniden zu weissen, verstreichen, und zu zeitten der stat pöden zu verstreichen Tucher baumeisterb. 55 lit. ver.; dass einmal aus einem tuͤnchergesellen noch ein kaufmann und dieser endlich gar noch reich wurde allg. dt. bibl. (1771ff.) anh. z. bd. 53 —86, 1568; man hielt mich offenbar für einen wackeren tünchergesellen Keller ges. w. 3 (1889) 83; Biene war tünchergeselle von beruf Alverdes Reinhold (1931) 44. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1786, Z. 32.

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tüle
Zitationshilfe
„tünchergeselle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCnchergeselle>, abgerufen am 08.08.2020.

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