Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

tüncherpinsel, m.

-pinsel, m.,
wie tünchpinsel (s. dort): tüncher-pensel, weispensel pennellone da imbiancatore ò da imbiancare Kramer teutsch-ital. 2 (1702) 189ᵃ; oder benetze solche (papierbogen) mit einem grossen tuͤncherpinsel oder schwammen Rembold d. nützl. u. künstl. papier (Berlin u. Leipzig o. j.) 43; auch die alten herren und damen ..., die in dunkeln ... rahmen ... an den mauern hingen, hatten jeweilig vom spritzregen des tüncherpinsels flecke erhalten Alexis Isegrim (1854) 1, 90; im vergleich: wenn ich mich zum arbeiten zwingen will, so kommt es mir vor, als ob ich einen nur schwach reflectirten regenbogen mit dem tüncher-pinsel zu ende bringen sollte (3. 8. 1855) Hebbel br. 5, 254 W.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1786, Z. 70.

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tüle
Zitationshilfe
„tüncherpinsel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCncherpinsel>, abgerufen am 11.07.2020.

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