Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

tünchscheibe, f.

-scheibe, f.
1) 'ein bret mit einem griffe, den kalk zum verschmieren vor dem tünchen darauf in der linken hand zu halten' (Adelung 4 [1780] 1103): aufziehbret ... auch ... tünchscheibe gen., ... bret ..., worauf der maurer den kalk bringt, um ihn von da an die wand zu tragen Mothes ill. baulex. (1881) 1, 189; zwischen diesen (abständen) wird der putzmörtel mit der kelle von der tünchscheibe angetragen Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 6, 892. 2) 'ein bret mit einem griffe zum beschmieren und glattstreichen der übertünchten wände' (Poppe technol. lex. 5 [1820] 350): tünchen ... überreiben des putzes mit ganz feinem putzmörtel, tünche, mittels dünnscheibe, richtiger tünchscheibe und filzstöckchen Mothes ill. baulex. 4 (1877) 281. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1787, Z. 66.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
tüle
Zitationshilfe
„tünchscheibe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCnchscheibe>, abgerufen am 11.07.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)