Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

tüntelei, f.

tüntelei, f.,
zu tünteln (s. u.): tüntelee wirrwarr Mensing schlesw.-holst. 5, 205; zauderei, wirrsal, verwirrung Stürenburg ostfries. 291; se hett ümmer so veele tüntelij sie läszt sich durch jede kleinigkeit aufhalten Dähnert plattdt. 498; Mensing 5, 205; Hönig Köln 157; Doornkaat-Koolman ostfries. 3, 447; brem.-ns. wb. 5, 133; vereinzelt literatursprachlich:
ja doch, geh nur eilend, behend
und mach der tüntelei ein end
Rollenhagen amantes amentes (1609) F 4ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1813, Z. 6.

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tüle
Zitationshilfe
„tüntelei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCntelei>, abgerufen am 11.07.2020.

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