Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

tüntelig, adj.

tüntelig, adj.,
zu tünteln (s. u.); mundartlich und umgangssprachlich: ungeschickt, umständlich, unsicher auf den füszen (infolge altersschwäche) Mensing schlesw.-holst. 5, 205; nie zu rechter zeit fertig werdend Flemes Kalenberg in: Hann. geschichtsbl. 2, 109; kleinlich, verhätschelt, verzärtelt, zimperlich Hönig Köln 157; tüntᵉlᵉh langsam Bauer-Collitz Waldeck 106ᵇ; tuntlig unbeholfen Lemke volksthüml. 1, 186: Rosine zeigte sich sehr tüntlig und Anna sehr brauchbar und praktisch (1842) A. v. Droste-Hülshoff br. 2, 46 Schulte-K.; was mich ärgert, ist ihre tüntlige schamhaftigkeit (1840) ebda 1, 455.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1813, Z. 16.

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Zitationshilfe
„tüntelig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCntelig>, abgerufen am 11.07.2020.

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