Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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tüpflein, n.

tüpflein, n.,
kleiner tupf, punkt; dim. zu tupf. das dim.-suffix ist häufig zu -(e)lin, -len abgeschwächt, dialektisch wechselt es in der üblichen weise, schwäb. -le, bair. -el, schweiz. -li. die lautform der stammsilbe zeigt die auch bei tupf, tüpfel (s. d.) auftretenden schwankungen, bisweilen wechseln die formen in demselben werk, vgl. dupffelin, düpfflen, düpfflein Henisch (1616) 770; düpfflin, tüpfflin Gäbelkover artzneyb. (1596) 1, 320; 2, 352; vereinzelt eine form mit stammauslautendem reibelaut: tuffelin Neusidler lautenbuch (1536) 1, a 3ᵃ. im frühnhd. häufig neben tüpfel in gleicher bedeutung; mit beginnendem 18. jh. jedoch schriftsprachlich zurücktretend und z. t. durch die diminutivformen tüpfchen und tüpfelchen ersetzt (s. d.). in älteren wörterbüchern übersetzt es 'punctum, punctus': punctum tupfflin, tipfflin Diefenbach gl. 473ᵇ; punctus tüpffle Frisius (1556) 1093ᵃ; Maaler (1561) 411ᶜ; punctum düpfflein Pomey (1720) 408.
1)
punkt im mathem.-geometr. sinne (vgl.tupf 1 u. tüpfel 1): centrum ein punckt vel düpfflin mitten im kreisz voc. pred. (1486) D 5ᵇ; das mittlest düpffle eines yeden dings ... centrum Maaler (1561) 93ᵇ; centrum Frisch (1741) 395ᵃ; dupffelin punctum, quod magnitudinem nullam habet Henisch (1616) 770: ain punct oder tipfflin, wirdt das genant, so khain thail hat W. Holtzman Euclid (1562) 1; Democratus aber und Epicurus ... hielten die atomes das seind unzertheilbare düpfflin oder stüpffelin ... für den anfang aller ding Rivius Vitruv (1575) 134; etliche wollen, dasz die zahlen von den puncten oder tüpplen entstanden Harsdörffer poet. trichter 2 (1648) 24; 26; der punct ist ein tüpfflein, das in seiner grösse unzertheilig ist Pirckenstein teutsch-red. Euclides (1694) 3; Isokrates ... hat auch diser zeit gelebt, dergleichen ... auch Euclides, ... ein maister des zirkels mas, gewichts, zal, pauens vom minsten tüpflein bis auf das gröst werk Aventin s. w. 4, 315 Lexer; das mittele ist nur ein düpflin, die geschöpfe seind mit leibern begabt, die einen raum einnehmen Kepler opera omnia 7, 747 Frisch.
2)
punkt in schrift oder druck (vgl.tüpfel 2): apex ein cleinsz dyppflin super literam (15. jh.) bei Diefenbach gl. 40ᵃ; apex das klein typflin auff dem buchstaben Serranus dict. (1540) b 4ᵇ; interpunctus understupfft, mit puncten, düpfflinen oder strichlinen underscheyden Frisius dict. (1556) 723ᵇ; punto, come nel scrivere, è il periodo ein punct oder tüpfflein im schreiben Hulsius (1618) 2, 316ᵃ; ein tüpffelein in der rechtschreibung punto fermo Kramer t.-ital. (1678) 1063; puntar' una linea eine lini oder zeile mit tüpfflein anlegen ders. it.-teutsch (1693) 908ᶜ; punctum ein punct, tüpflein (.) wird in der orthographie oder rechtschreibung allemal gesetzet, wann ein satz aus ist Sperander (1727) 533; tüppelein punkt auf dem i Spiess Henneberg 260: wie wol nun etlich ... für die coma zway klaine tüpflin seczen also: Steinhöwel de clar. mul. 312 lit. ver.; dieweil sie (die laute ä ö ü) schier lauten wie das a o u, werden sie auch mit disen drey buchstaben geschriben, oben mit einem kleinen ubergeschribnen e oder tipflin verzeichnet Ickelsamer gramm. (ca. 1530) a 7ᵃ; und hab solch büchlein in zwey theyl geordnet ... und mit tuffelin, wie man die application der finger prauchen sol, uberzaichet Neusidler lautenbuch (1536) 1, a 3ᵃ; so haben endlich die Ebreer ... etliche tüpflein, so den eigendlichen lebendigen laut andeuten solten, erfunden Zesen rosenmând (1651) 77. nach Matth. 5, 18 iota ... non praeteribit a lege (vgl.tüpfel 2): aber es ist ringer das himel und erd vergang, weder das des gsatzs ein buchstab oder tupflin hinfalle ein kurtze u. christ. einleitg (1523) C 4ᵃ; (gott) der von seinem gesaz nit den minsten buechstaben oder nur ain dipflein undergên liesz Aventin s. w. 1, 183 ; in anderer wendung: und sagst man soll nit ein tüpfflin zu der schrifft thun, wie kumbst dann du yetzt- und dahör mit der verseumung, so doch hie solicher sachen gar nit gedacht wird Dietenberger ander buch wid. M. Luther (1524) g 1ᵇ.
3)
zur bezeichnung eines merkzeichens bei Stieler (1691): diple 'nota marginalis quaedam, asteriscus, et signum notatu dignioribus in libris vel scriptis appositum, sive praefixum, understrich, zeichnung' a. a. o. 2258.
4)
künstlich aufgetragener farbfleck, pünktchen (vgl.tupf 2 u. tüpfel 3): mit tüpffelein mahlen miniare Kramer t.-ital. (1678) 1063; die weiber mahlen ihnen an händen und füssen, gesicht und weisz nicht wo mehr hin blaue tüpffelein türk. vagant (1683) 57. kreidepünktchen in der geomantie: ob gleichwol einer spreche, die geomantia ist kein kunst, dann nichts ist da, dann händ vnd kreiden, vnd darausz tüpflin machen Paracelsus opera (1616) 2, 395.
5)
farbiger fleck, pünktchen in natürlicher färbung; vorwiegend im bereich des organischen (vgl.tupf 3 u. tüpfel 4): gespregelächtige oder gefläckete thier von mancherley farben oder tüpfflinen, die man pantherthier nennt Frisius dict. (1556) 1346ᵇ; porphyrites roter marmelstein mit weisen düpfflinen gespreckelet Calepinus (1598) 1115ᵃ; das schwartze klein düpfflein an den bonen fabae hilum Henisch (1616) 770: das schwartz hündlin hett ... zwey rechte oüglin, zwey gele oder rott düpfflin darüber Keisersberg christenl. bilgersch. (1512) 145ᶜ; wenn die luͤchs jhren harn ... abgehen lassen, verfreurt er bald wie ein eisz, das ein edelgestein drausz wirt, nach des carbunckels gestalt, welches gantz durchsichtig mit roten fewrigen tüplen unterstrichen ist Heyden Plinius (1565) 192; dieser hatte ein hundskopff, schwartz vnd weisz, im schwartzen weisse täpfflen, vnd weissen schwartze volksb. v. Dr. Faust 49 Petsch; nim baumöl ... thue ein krotten, die voller tüpfflin oder spreckeln ist, also lebendig in das oel Gäbelkover artzneyb. (1596) 2, 352; dann wir sehen täglich, dass die sonne vil schwarzer düpfflein bekompt, jetzt kleine, bald grosse Kepler opera omnia 4, 208 Frisch; die fliegeschwämm ... seyn ... mit weissen tüppelein besprenget Tabernämontanus kräuterb. (1687) 1521; also sind mir in Ungern vorkommen auff dem sterngeschosz (sternschnuppe) zeichen gleich einer zungen, fingers dick mit schwartzen düpfflen gleich den grossen perlen anzusehen Paracelsus opera (1616) 1, 335; wann man wissen will, ob die nelcke von diesem ungeziefer angegriffen sey, darff man nur auf gewisse weisse flecken achtung geben, die sich, wie dipfflein auf denen blättern zeigen Hohberg georg. cur. aucta 3 (1715) 581ᵃ. sinnbildlich: seine sprache ist ein stieglitz, grundfarbe immer noch gut schwäbisch, daneben kommt ein schweizer färblein, manches tüpflein wienerisch P. Dörfler Apollonias sommer (1934) 387.
6)
kleine erhöhung oder vertiefung auf der hautoberfläche; pickel, maser, blatternarbe (vgl.tüpfel 5): tubera tipflin Diefenbach gl. 600ᵇ; pellis fit ruch und unglich, hat klein kugelet duppffelin Melber (1482) M 8ᵃ; myrrhen mit honig zerlassen und angestriechen, benimpt die tupple oder durchschlichtige masern Rochlitz artzneib. (1599) 256; dann dieweil herte düpflin da sind, soltu sie nit heylen, es würd in kein weg gestandt habent Paracelsus chirurg. bücher u. schr. (1618) 111; gleich da kombt eine, der zwar die gestrenge blattersucht minatur arbeit ins gesicht gesetzt, so von lauter tüpfflen bestehet Abr. a s. Clara Judas (1686) 1, 26; wenn ein kleines kind auf der haut weisze dipfla bekommt, so stirbt es bald; denn das sind kirchhofdipfla qu. bei Fischer schwäb. 2, 473; s. auch ¹tüppel 1 b grübchen:
die diplein ihres küns und ihrer rosenwangen
Weckherlin ged. 2, 359 lit. ver.
7)
synonym mit punkt in anderer hinsicht; allgemein zur bezeichnung des kleinen, winzigen: bis der tod ... diejenige gleichsam in ein tüpflein des erdbodens verschliesset, welche, bey leben, vileicht den gantzen erdbodem in ihrem hirn und gutten gedächtnisse begriffen Butschky Pathmos (1677) 181; die erd ist in ansehung des himmels und des unermessenen besitzers dieser beiden nur ein kleines tüpflein Lindenborn Diogenes (1742) 1, 545; o wie scheint es (das wohnhaus) gar so winzig klein! die fenster gleichen nur schwarzen tüpfelein! Schmid ges. schr. (1858) 4, 77. zielpunkt: hab gott lieb ausz gantzen deim hertzen. wann disz ist das recht end, vnd das tüpflin, darauff alle übungen ir zil müssen richten, die tzu ainem schowenden leben gehörend Keisersberg predigen teütsch (1508) 27ᵃ. zeitpunkt: punctum ein tipfflein, püncklin, augenplick voc. pred. (1486) Y 1ᵃ.
8)
redensartlich: aufs tüpflein 'genau', 'bis aufs letzte': was ... B ... gesagt hat, unterschreib ich aufs tüpfele hin B. Auerbach schr. (1892) 9, 102; Fischer schwäb. 2, 473. — es goht keiⁿ tüpfleⁱⁿ davoⁿ es ist unabänderlich ebda; das isch's düpfli uff's i das fehlte noch, jetzt ist die sache in ordnung Seiler Basel 91; vgl. tüpfelchen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1829, Z. 35.

töpflein, tüpflein, n.

töpflein, tüpflein, n.,
war als verkleinernde gefäszbezeichnung die schriftsprachliche normalform des demin. vor ihrer verdrängung durch die chen-bildung im 18. jh.; in den maa. wird die lein-ableitung auch in anderen bedeutungen verwendet.
1)
als verkleinernde gefäszbezeichnung erscheint im elsäsz. und westschweiz. neben seltenerem tepfele vorherrschend tipfele und tupfele entsprechend dem hier vorherrschenden gebrauch der u-form auch des īn-neutr. und des fem.; vgl. ¹topf III sp. 823, aber auch im ostmd. begegnet heute nur noch selten deppel, teppel, allgemein gebräuchlich ist (dippel), tippel im sächs. erzgeb. Müller - Fraureuth 1, 229; Göpfert 20; tüppel im lausitz-schles. Anton 5, 8; Weinhold 99; im gebirgsschles. tipla v. Unwerth schles. ma. 81. auch in den südlich angrenzenden dialecten überwiegen durchaus u-formen: vogtl. debfl, dibfl, Gerbet 36 u. 135; oberpfälz.-westböhm. tipfl Gradl 56. auf ostmd. boden, wohin das grundwort nur als masc. der o-form gelangte, kann das auftreten des lein-demin. gerad in der u-form nicht wie im elsäsz. und schweiz. auf dem gebrauch einer entsprechenden u-form auch des grundwortes beruhen, noch weniger auf einer bewahrung des urgerm. u-lautes vor der folgenden palatalhaltigen demin.-ableitung, wie v. Unwerth schles. ma. 17 angenommen hat, sondern nur auf der bildung einer jüngeren form, die der im mitteld. osten vielfach secundär entwickelten u-lautung des masc. entspricht; vgl. ¹topf sp. 824. die verallgemeinerung aber gerade der u-form des verkleinernden gefäsznamens ist in ihrem lautlichen zusammenfall mit dem demin. in der bedeutung 'punkt' begründet, der den anlasz gab zu einer umdeutung der bezeichnung des kleinen gefäszes in die einer kleinen punktartigen formerscheinung überhaupt. auch wo das subst. zur gefäszbezeichnung nicht verwendet wird, ist gelegentlich die scherzhaft-volksthümliche auffassung einer kleinen gefäszform als punktartige formerscheinung nachweisbar, so wird z. b. in Tirol ein kleines branntweingläschen mitunter tupferl genannt; vgl. Schöpf 776. die u-form des demin. begegnet auf schles. boden schon im 16. jh., z. b. neben der normalen schriftsprachlichen lautung als tüplein in den denkwürdigkeiten des H. v. Schweinichen 280 und 504 Österley. aber das höhere alter der o-form wird doch durch ihren noch vorherrschenden gebrauch gerad in älteren ostmd. aufzeichnungen bestätigt: vgl. toppelyn in einem Breslauer inventar von 1427; töpplein in einer Egerer chron., töppelberg bei Prätorius im folg. die ältere o-lautung ist auch in der schriftsprachlich normierten pf form festgehalten, deren geltung schon am ausgang des mittelalters in der böhm. literatur- und umgangssprache vorauszusetzen ist. auch Luther verwendete nur ausnahmsweise die obersächs. dialectbildung depchen und regelmäszig topflin (z. b. 29, 540 u. 32 37 Weim.), topflein. in dieser form wird das demin. von den wbb. des 16. und 17. jhs. verzeichnet: döpfflin, töpfflin Frischlin (1591) 287 und 322; töpflein Stieler stammb. 2295; Kramer teutschital. 2, 1101. Steinbach 2, 823 und Ludwig teutsch-engl. 1992 notieren neben der lein- auch die chen-verkl., von Adelung 4, 629 und Campe 4, 850 wird diese bereits an erster stelle als normalform genannt, das töpflein aber als obd. dialectbildung gekennzeichnet; seine literarische verwendung ist auch seit dem 18. jh. nur noch eine beschränkte. reich entfaltet ist der gebrauch des lein-demin. in den mundarten, auch in der älteren schriftsprache begegnet es nicht selten, vielfach steht es in sprüchwörtlichen redewendungen: für jedes tippel gibts a stärz Müller-Fraureuth 1, 229; es ist kein töpflein so schief, es findet sich ein deckelchen darauf Wander 4, 1276;
du willst ein grosz gefäsz aus deinem thone treiben,
und dennoch kömmt zuletzt ein töpflein von der scheiben
Eckardt in Gottscheds vers. einer crit. dichtk. 13;
eyn schlechts dopfflin Luther 17 i 451 Weim.; das topflein ist zubrochen et yn den thon gekneten. es mus nu ein new topflein werden 34 i 310; er hat in so kurtzer zeit vom grossen vatererbe nicht eine scherben, oder zerbrochen töpfflein übrig, womit er bey dem nachbaren das feuer hole Treuer Dädalus 1, 532; weil er töpplein brochen ..., hat sein fraw die weiln daheim kruglein zurschlagen 'sie hat ihm die eheliche untreue mit gleichem vergolten' aus einer Egerer chron. nach Jelineks mhd.-böhm. wb. 717;
ich habe auch gutes geretes vil, ...
beutel unde teschelein,
darzu die glesen tepfelein
aus einem osterspiel nach Wackernagels leseb. 1², 1015;
eine menge von schächtlein, töpflein und fläschlein Roseger III 3, 140; jetzt kam die magd mit einem braunglasirten töpflein und einem schüsselchen herein III, 3, 189;
ja sohn, ich hab mein tag gehört,
wer der erst komme zu dem hert,
der setzt sein döpfflein, wohin er wil
Gilhusius grammatica 42;
kläne teppla lâfe bâle îw'r Wander 4, 1276; da sie nun auch als ein kleines töpflein überlief O. Ludwig 2, 501; ich koch's fleisch im dipfele Martin-Lienhart 2, 703; auf die frage, was gekocht wird, antwortet man scherzhaft mit anspielung auf das bekannte schlesische gericht 's klêne tippel im grossen Wander 4, 1276; bleibe ein jegliches in und mit seinem heuslein und esse aus seinem döpfelein Mathesius Syrach 1, 57; a hoat's letzte tippel ausgekratzt 'er ist mit allen seinen zu erwartenden erbschaften und ausständen fertig' Wander 4, 1276; die muss's tippel fier olle auskrotza 'die muss für alle büszen' ebenda; solches etzliche in besondern töpfflein beyeinander haben Aitinger jagd- und waidbüchlein 235; aber gleichwol haben ... wir alle in disen unsern vernünfftigen töpfflein und gleslein wundergrosse himlische schetze Mathesius Sarepta cciiiiᵇ; (die hexe) hette mit ihrem buhlen böse dinger oder elben erzeuget, die sie in ein töpfflein gesetzet Prätorius Blockes - berges verrichtung 363; wenn du nur wirst in dein eigen töppel gucken Wander 4, 1276; demnach ich dies jahr ein wirth bin gewesen und in mein eigen tüplein sehen müssen H. v. Schweinichen denkw. 292 Österley; a werd schuen amol ei's tippla fall'n 'er wird noch einmal übel ankommen' Wander 4, 1276. man unterscheidet dem inhalte nach z. b. suppen-, brey-, latwergen-, arzney-, schmink-, farbtöpflein (vgl. Stieler und Kramer) usw. e ganz dipfele voll Martin-Lienhart 2, 703; eyn toppelyn mit zeyden snüren in einem Breslauer inventar von 1427 nach anz. f. d. kde. d. d. vorz. 18, 15; ein töpfel warmer milch Rosegger 14, 270; hast du a tippla mieta zum scheppa G. Hauptmann Rose Bernd 68. im sächs. Erzgeb. wird auch das bierglas mit dem lein-demin. bezeichnet: ich hab blosz noch e treppel im teppel, daneben ist tippeln, betippeln im sinne von 'sich betrinken' gebräuchlich Müller-Fraureuth 1, 229.
2)
tepfele 'kreisel' ist im elsäsz. gebräuchlich Martin-Lienhardt 2, 703; töpflein 'trochulus' Calepinus undec. 1495ᵇ; vgl. ¹topf II 1 d und ⁴topf.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 860, Z. 13.

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Zitationshilfe
„tüpflein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCpflein>, abgerufen am 11.07.2020.

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