Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

türkenhilfe, f.

türkenhilfe, f.,
besondere steuer zur aufstellung eines heeres gegen die Türken (vgl.türkengeld, -kasten, -pfennig,- schatzung, -steuer an alphab. st.): von den andern (artikeln), die turkenhilf und underhaltung regiments und camergerichts betreffen (1529) polit. corresp. d. st. Straszburg 1, 321; auch willigten die weltlichen stände in Schlesien eine türckenhülffe Rätel Curäi chron. (1607) 447. die feste prägung bleibt in historischen darstellungen geläufig: allg. dt. bibl. (1765) 90, 21; ebda 105, 16; J. Möser s. w. (1842) 1, 395; von den protestantischen gesandten hatten die meisten die instruction, in keine türkenhülfe zu willigen Ranke s. w. (1867) 7, 111; K. Brandi d. dt. reformation (1927) 244; G. Ritter neugestaltung Europas (1950) 325. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1858, Z. 30.

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tüle
Zitationshilfe
„türkenhilfe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCrkenhilfe>, abgerufen am 11.07.2020.

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