Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

türkenhund, m.

türkenhund, m.,
abfällige bezeichnung des Türken: last mich diesem ... türkkenhunde ... das hertze im leibe suchen Schottel friedenssieg 30 ndr.; herr Walther verteidigte den leidigen türkenhund aus leibeskräften J. G. Müller kom. romane 2 (1786) 55;
bey solchen türken-hunden
ist man an nichts gebunden
Kotzebue s. dram. w. (1827) 4, 25;
(1685) Körner histor. volkslieder 338 in: teil 5, sp. 234 s. v. kartaunenknall; Ditfurth volkslieder d. bayer. heeres (1871) 30; auch übertragen: Pansner schimpfwb. (1839) 71ᵇ; vgl. türkisch 2, sp. 1865/66.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1858, Z. 45.

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Zitationshilfe
„türkenhund“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCrkenhund>, abgerufen am 11.07.2020.

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