Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

türnitz, f.

türnitz, f.,
'stube', gelegentlich statt dürnitz (s. teil 2, sp. 1734, H. Erdmann stud. z. gesch. d. dt. bauwesens, diss. 1939, 34 und Ph. Wick d. slav. lehnwörter i. d. nhd. schriftspr., diss. Marburg 1939, 77 u. 100):
ich will gleich auff-stehn
und mit dir in die thürnitz gehn,
das frümal nemen alle zwen
H. Sachs 8 266 lit. ver.;
in der türnitz oder hofstuben Zimm. chron. ²574 Barack; nach dem eszen in der türnitz (1614) dt. hofordn. 2, 153 Kern; das volk in die schloszkirche und in die sog. türnitz zu führen qu. a. d. 18. jh. in: Alemannia 11, 163; in dem parterre der tyrnitz wurden schnell die tafeln weggeräumt Hauff s. w. (1890) 1, 304.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1896, Z. 8.

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tüle
Zitationshilfe
„türnitz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCrnitz>, abgerufen am 11.07.2020.

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