Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

tütemann, m.

tütemann, m.,
mundartlich für 'nachtwächter' bezeugt; s. Rovenhagen Aachen 149 u. Hertel Thür. 249 (vgl.tüt spitzname des ehemaligen mit horn oder pfeife versehenen nachtwächters Albrecht Leipzig 225); tutemann neben tutemeier u. tutemich wird von Müller-Fraureuth obers. 1, 271 auch als bezeichnung für 'branntwein, schnaps' bezeugt (vgl.tuten trinken A 1 c).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1938, Z. 35.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
tüle
Zitationshilfe
„tütemann“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCtemann>, abgerufen am 11.07.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)