Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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tütenförmig, tutenformig, adj. adv.

t⁽ü⁾tenförmig, adj., adv.,
'horn- bzw. trichterförmig' (s. ¹tüte 1 b u. vgl. tütenform); vereinzelt bereits bei Hulsius-Ravellus: duttenförmig ... qui a la façon d'un corner de papier (1616) 90ᵃ; dann besonders in botan. fachsprache: zusammengerollt, tutenförmig, conuolutum, wenn der rand des einen seitentheils um den andern seitentheil schneckenförmig sich rollt Illiger thier- u. pflanzenreich (1800) 22, ähnlich bei Bischoff wb. d. beschr. bot. (1839) 46; die regen- oder tautropfen (sammeln sich) auf den jungen, tutenförmig zusammengelegten blättern Fechner erkl. volksth. pflanzenn. (1871) 22; ein theil der ... rhizomäste verlängert sich ... zu ... fertilen trieben, deren weissliche ... scheiden stark tutenförmig aufgeblasen sind Schlechtendal flora v. Deutschland (1880) 1, 137; vereinzelt auch sonst: zu den horngebilden der oberhaut zählen auszerdem die nägel der finger und zehen sowie andere horn-, stachel- oder tütenförmige anhänge Brehm tierl. 7, 4 P.-L.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1942, Z. 46.

tütenförmig, tutenformig, adj. adv.

t⁽ü⁾tenförmig, adj., adv.,
'horn- bzw. trichterförmig' (s. ¹tüte 1 b u. vgl. tütenform); vereinzelt bereits bei Hulsius-Ravellus: duttenförmig ... qui a la façon d'un corner de papier (1616) 90ᵃ; dann besonders in botan. fachsprache: zusammengerollt, tutenförmig, conuolutum, wenn der rand des einen seitentheils um den andern seitentheil schneckenförmig sich rollt Illiger thier- u. pflanzenreich (1800) 22, ähnlich bei Bischoff wb. d. beschr. bot. (1839) 46; die regen- oder tautropfen (sammeln sich) auf den jungen, tutenförmig zusammengelegten blättern Fechner erkl. volksth. pflanzenn. (1871) 22; ein theil der ... rhizomäste verlängert sich ... zu ... fertilen trieben, deren weissliche ... scheiden stark tutenförmig aufgeblasen sind Schlechtendal flora v. Deutschland (1880) 1, 137; vereinzelt auch sonst: zu den horngebilden der oberhaut zählen auszerdem die nägel der finger und zehen sowie andere horn-, stachel- oder tütenförmige anhänge Brehm tierl. 7, 4 P.-L.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1942, Z. 46.

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tüle
Zitationshilfe
„tütenförmig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCtenf%C3%B6rmig>, abgerufen am 11.07.2020.

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