Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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tütebeere, f.

tütebeere, f.,
vereinzelt in nd. mundart für 'preiszelbeere (vaccinium vitis idaea)'; wohl nach dem goldregenpfeifer (s. ²tüte) genannt, dem sie nach dem volksglauben zur nahrung dient, s. Mensing schlesw.-holst. 5, 209. bereits Metzger bezeugt tüttebeere neben kronsbeere (kranichs-) für Mecklenburg (pflanzenkunde [1841] 584, s. auch Kretschmer wortgeogr. 378 f.); im schlesw.-holst. als tüte-, tütte- u. tüterber nachweisbar (s. Mensing a. a. o.), im älteren holst. findet sich vereinzelt tüte-, tütjebeeren neben tintebeeren für 'ligustrum vulgare' Schütze 3 (1802) 262. norw.-dän. tyttebaer 'preiszelbeere' ist wohl (entgegen der annahme von Falk-Torp 1310) aus dem nd. entlehnt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1937, Z. 15.

tüttebeere, f.

tüttebeere, f.,
preiszelbeere, s. u. tütebeere.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1948, Z. 11.

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tüle
Zitationshilfe
„tüttebeere“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCttebeere>, abgerufen am 15.06.2021.

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