Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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tüttlig, tüttelig, tuttlig, tuttelig, adj.

t⁽ü⁾tt(e)lig, adj.,
mundartlich für 'empfindlich, verzärtelt, verzogen, zimperlich' Hönig Köln 184ᵃ (vgl. tüttlichkeit, sp. 1953); vereinzelt auch literarisch bezeugt, etwa gleichbedeutend mit 'delikat, schwierig': 'lassen sie (anrede) mich dabei sein' (bei der vernehmung eines gefangenen, sagte ein SS-offizier zu einem polizeikommissar); 'nein, mein lieber.' 'warum nein?' 'das ist dienst — eine tuttlige sache, mein freund' A. Seghers d. siebte kreuz (1950) 234; im schlesw.-holst. ist tüttelig als 'wirr im kopf, nicht ganz richtig' nachweisbar, s. Mensing 5, 209 s. v. tüteln.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1951, Z. 27.

tüttlig, tüttelig, tuttlig, tuttelig, adj.

t⁽ü⁾tt(e)lig, adj.,
mundartlich für 'empfindlich, verzärtelt, verzogen, zimperlich' Hönig Köln 184ᵃ (vgl. tüttlichkeit, sp. 1953); vereinzelt auch literarisch bezeugt, etwa gleichbedeutend mit 'delikat, schwierig': 'lassen sie (anrede) mich dabei sein' (bei der vernehmung eines gefangenen, sagte ein SS-offizier zu einem polizeikommissar); 'nein, mein lieber.' 'warum nein?' 'das ist dienst — eine tuttlige sache, mein freund' A. Seghers d. siebte kreuz (1950) 234; im schlesw.-holst. ist tüttelig als 'wirr im kopf, nicht ganz richtig' nachweisbar, s. Mensing 5, 209 s. v. tüteln.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1952), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1951, Z. 27.

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Zitationshilfe
„tüttlig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/t%C3%BCttlig>, abgerufen am 11.07.2020.

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