Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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täpplein, n.

täpplein, n.,
dimin. zu tappe und tapp, vgl. täppchen: reich mir doch das heilig schmutzhändlin, das liebe täpplin. Fischart Garg. 240ᵃ; so lieb haben sie (die esel) ihre schöne ragörlin, wie die katz ihr jungfrautäplin. 213ᵃ, schwäb. täple Schmid 114; bair. das táppel, henneb. das täpple, läppischer kindischer mensch Schm.² 1, 612. Spiesz 251, kärnt. tappile (demin. zu tappel) Lexer 52.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1890), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 143, Z. 72.

thalein, adv.

thalein, adv.
einwärts ins thal, überhaupt einwärts:
hat die liebe feuers-art,
weil sie hitzt und brennt,
wie dasz ihrer flammen fahrt
sich thalein denn wendt?
Logau 1, 1, 32;
rings die felsen klingen, ..
thalein vernimmt es jeder streitgenosz.
Freiligrath 1, 32;
der edling sitzt auf dem fürstenstein
aufrecht und fest und späht thalein.
A. Grün ges. werke 4, 231.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1890), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 301, Z. 12.

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Zitationshilfe
„talein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/talein>, abgerufen am 21.01.2022.

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