tanzbär m
Fundstelle: Lfg. 1 (1890), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 120, Z. 74
ursus gesticulatorius Stieler 79: gestern karbatschte er den kutscher im hofe herum, als einen tantzbär. Weise erzn. 147 neudr.; später trieb es deine mutter noch ärger, meinte, ich sei eigentlich nichts als ein tanzbär, der tanzen müsse, wie sie geige. Gotthelf Uli d. pächter (1859) 453; der tanzbär erfreute im mittelalter grosze könige und würdenträger der kirche. Freytag ges. werke 17, 409.
Zitationshilfe
„tanzbär“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tanzb%C3%A4r>, abgerufen am 23.10.2019.

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