Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

taschenkrebs, m.

taschenkrebs, m.
was krabbe theil 5, 1909; s. auch tasche 2, g: taschenkrebse haben ihren namen von ihrer form, weil sie rund sind wie eine tasche, und in Holland nennet man sie krabben. Hübner naturlex. 1837; der grosze taschenkrebs, cancer pagurus. Brehm thierl. 6, 633;
hier sieht man öfters hin und her, ...
die wunderbar geformte formen der runden taschen-krebse laufen.
Brockes 7, 276;
übertragen: ich pflege mir die façade (der Markuskirche) zum scherz als einen kolossalen taschenkrebs zu denken. Göthe tageb. 1, 246 Weim.; mit gleichem glücke könnte man auch metaphern und sinn - gedichte in kupfer stechen, damit das taschenbuch kein taschenkrebs würde (s.krebs 1, d). J. Paul kl. bücherschau 2, 56.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1890), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 152, Z. 36.

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Zitationshilfe
„taschenkrebs“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/taschenkrebs>, abgerufen am 17.01.2021.

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