Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

theorbe, f.

theorbe, f.
thiorbe Rädlein 875ᵇ. aus franz. téorbe, ital. tiórba, eine tiefgestimmte laute mit langem hals, eine basslaute Ludwig 1966: ein passist, so in die theorbe gesungen. Aschhausen gesandtschaftsreise 116;
bisz die kuh wird auf der theorbe schlagen.
Weise erzn. 170 neudruck;
(hören,) ehe zum schlaf die ruhigen sinne ermatten,
aus einem munde, wo reitz und unschuld blüht,
zur sanften theorbe ein fröhliches lied.
Wieland 5, 5 (der neue Amadis 12. 10);
in meinem zwölften jahre spielte ich die cither und die theorbe. 12, 87; wechselgesang begleitet von guitarren und theorben. Göthe 41, 27;
da stimmtest du zur hochzeit laut
die leiern und theorben.
Rückert 4, 260.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1890), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 366, Z. 15.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
thauduft thränenflut
Zitationshilfe
„theorbe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/theorbe>, abgerufen am 23.09.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)