Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tireli, tirili

tireli, tirili,
lautmalende interjection zur bezeichnung des gesanges (trillerns) der lerche und anderer vögel: die lerche ruft tireli. Reutter kriegsordn. 34 (gramm. 3, 308 anm.);
tirili! nun singen wir,
frühling, dir,
tirili, tirili!
N. Peucker lustige paucke 381;
vögele im tannewald
pfeifet so hell tirili!
schwäb. volkslied;
tirili! von allen
vögeln hoch und tief gesänge schallen.
Tieck Phantasus (1812) 507;
tirliri Langbein ged. (1854) 4, 223 f., tirelireli! Göthe br. 205 (2, 144) Weim., tirelei! Freytag ges. werke 10, 21. — substantivisch das tirelier Zesen Rosenm. 4, tyre-lyre Spee trutzn. 27 B. (franz. tire-lire, m., s. Herrigs archiv 28, 266), tilirili Schubart ged. (1839) 2, 154.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 505, Z. 16.

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thränenflusz tobigkeit
Zitationshilfe
„tireli“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tireli>.

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