Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesfackel, f.

todesfackel, f.
fackel des todes (sinnbildlich nach der antike s. Lessing 8, 220. Schiller 11, 5), tödtende fackel:
(Alekto) schüttelt die todesfackel.
Klopstock od., krit. ausg. 2, 79;
beim begräbnis leuchtende (eigentlich bei der leichenverbrennung den holzstosz entflammende) fackel, vgl. todtenfackel: er wolle ihm (Roller) eine todesfackel anzünden, wie sie noch keinem könig geleuchtet hat. Schiller 2, 88 (räuber 2, 3);
die welt soll's wissen, dasz ein löwe stirbt,
und Wien soll seine todesfackel brennen.
Körner 122ᵇ (Zriny 1, 2).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 558, Z. 15.

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Zitationshilfe
„todesfackel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesfackel>.

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