Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesgefahr, f.

todesgefahr, f.
gefahr, die den tod droht (vgl. lebensgefahr) Ludwig 1986: todsgefahr ausharren Fischart ehz. 58 (454 Sch.);
mein tochter ...
hat er zu euszerster todtsgfahr
ins vestalische closter than.
Ayrer 63, 15;
also steurten wir fürder hinweg ...
froh aus der todesgefahr (1781: froh der bestandnen gefahr).
Voss Od. 9, 566;
die wollten die braut durch todesgefahr
verdienen.
Körner 58ᵃ;
sie (die schicksalsfrauen) schleudern uns in die ärgste todesgefahr wie zum scherz und ziehen uns wieder lustig bei der haarlocke heraus. Freytag ges. werke 8, 120; plur.:
zitternd noch vor den todesgefahren.
Lenau 2, 340.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 560, Z. 27.

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Zitationshilfe
„todesgefahr“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesgefahr>.

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