Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesglocke, f.

todesglocke, f.,
vergl. todtenglocke: und wie schön klingen todesglocken dem, der zu sterben versteht. Hippel 3, 140;
ja sie läuten die todesglocken (für den sterbenden).
Herder ged. 421 H.;
als die todesglocken riefen.
W. Müller 2, 300;
nun fingen alle glocken der stadt an zu läuten (nach dem tode der groszherzogin Luise); .. wir redeten lauter, damit die töne der todesglocken sein (Göthes) inneres nicht berühren und erschüttern möchten. Eckermann, Göthes gespr. 1258 (7, 207) Biedermann.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 561, Z. 46.

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Zitationshilfe
„todesglocke“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesglocke>.

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