Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesgott, m.

todesgott, m.
gottheit des todes, der unterwelt, vergl. todtengott:
bis sie der gruft des todesgottes nahn.
Stolberg 14, 198;
die gerechtigkeit,
die bei den todesgöttern wohnt.
14, 30;
denn du gehörst
den rächenden, den heil'gen todesgöttern.
Hölderlin 1, 151;
zuerst den todesgöttern zahl ich meine schuld,
ein andrer gott mag sorgen für die lebenden.
Schiller 14, 120 (braut von Mess. 4, 8);
mit dem fluch der todesgötter belastet. Freytag ges. werke 8, 181; die dunkelfarbigen todesgötter gehörten nach heidenglauben dem urvolk der riesen an. 19, 363.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 561, Z. 67.

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Zitationshilfe
„todesgott“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesgott>.

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