Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todeskeim, m.

todeskeim, m.
keim des todes (s. keim 5, b): in der blüthe der jahre ... den todeskeim in sich fühlen. Auerbach ges. schriften 11, 226; übertragen: Klopstock war doch immer sehr vornehmthuerisch, steif und ungelenk in seinen dichtungen, und über 'Fiesko' ... äuszerte er, es sei ein wildes stück, das den todeskeim gleich in sich getragen habe. Göthe gespr. 963 (5, 111) Biedermann.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 564, Z. 13.

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Zitationshilfe
„todeskeim“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todeskeim>.

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