Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todeskrampf, m.

todeskrampf, m.
krampf eines im sterben liegenden, mit dem tode ringenden: dieses letzte unwillkührliche ringen nach leben, der todeskrampf. Arnim Hollins liebel. 33 Minor; ein todeskrampf verzog ihr das antlitz. C. F. Meyer nov. 2, 397;
(ich sah) das leben siegen ob dem todeskrampf.
Chamisso (1872) 2, 55;
(du batest,) dasz im todeskrampfe
dürfte dir mit kampfe
nahn kein böser geist.
Rückert 3, 423;
plur. um unter todeskrämpfen
Walhalla zu erkämpfen.
3, 348;
die ersten todeskrämpfe. Klinger 6, 296.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 564, Z. 51.

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Zitationshilfe
„todeskrampf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todeskrampf>.

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