Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todeskrankheit, f.

todeskrankheit, f.
todbringende, tödliche krankheit: (Hölty) konnte daher auch noch in seiner todeskrankheit singen: o wunderschön ist gottes erde u. s. w. Voss im inhalte seines musenalmanachs vom j. 1777;
von todeskrankheit wär' ich dann genesen.
Tieck 1, 71;
er (Göthe) hatte unterdessen eine todeskrankheit durchgemacht und, von dieser erstanden, an eine freundin .. geschrieben: 'nach groszem verlust (tod seines sohnes) und drohender lebensgefahr hab' ich mich wieder auf die füsze gestellt.' Holtei, Göthes gespr. 1774 (8, 91) Biedermann; sie war eine starke frau, daher ihre todeskrankheit um so gewaltsamer. G. Keller ges. werke 2, 72; plur. und da die sele des kinds sich selbst nicht, und noch weniger ihren körper kennt: so kan in ihren, durch todeskrankheiten ganz entkräfteten empfänglichkeiten wol unmöglich ein schmerz sein. Hermes Soph. (1776) 4, 389.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 564, Z. 67.

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Zitationshilfe
„todeskrankheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todeskrankheit>.

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