Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesmut, m.

todesmut, m.
mut in den tod zu gehen, gegensatz zu todesfurcht:
er, dessen todesmuth an dem kreuze von eben der hoheit
zeugte, von der die unsterblichkeit zeugt.
Klopstock Mess. 14, 839;
umarme mich, du stiller todesmuth!
Lenau 1, 19;
in ihre reihn, hoch ln der faust den degen,
wär' ich gestürzt, von todesmuth entglühet.
A. Grün ges. werke 3, 286;
macht nicht des überkühnen feindes nähe,
sein wilder todesmuth auch sie beherzt?
P. Heyse ges. werke 3, 72;
todesmuth und lebenswonne
schenkt diesz land, das immer lenzt.
Kinkel ged. (1857) 214.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 567, Z. 25.

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Zitationshilfe
„todesmut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesmut>.

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