Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todespfeil, m.

todespfeil, m.
pfeil des todes (s. tod III, 4, b), vergl. todesgeschosz, todtenstrahl:
(Apollo) entliesz den todespfeil
auf die Achiver.
Bürger 146ᵇ (Il. 1, 382);
strafe doch nicht gleich
mit bittern todes-pfeilen.
F. Müller 2, 261;
jener todespfeil ..,
der ihn traf vor Montforts thor.
Uhland 2, 106;
und ihre (der jäger) todespfeile folgen schnell.
Lenau 2, 214;
der todespfeil im herzen
wird schnell zum liebespfeil.
Schenkendorf (1862) 136;
einen wilden stolzen falken
hatt' ich mir zur lust gezogen;
mit dem todespfeil im herzen
ist er fort, weit fort geflogen.
F. W. Weber Dreizehnlinden 248.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 569, Z. 31.

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Zitationshilfe
„todespfeil“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todespfeil>.

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