Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todespost, f.

todespost, f.,
vgl. todesnachricht (s. post 4):
wenn nun ein solcher fall ...
durch deine todes-post mir hertz und ohren schlüge.
Günther 1045;
nahm sie die todespost mit fassung auf?
Schiller 12, 549 (M. Stuart 5, 1);
Serlo benutzte die todespost (die nachricht vom tode des vaters Wilhelms) zu seinem vortheil. Göthe 19, 142; für ihn war die nachricht (von der vermählung seiner geliebten mit einem anderen) eine todespost. Klinger 5, 288.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 569, Z. 67.

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Zitationshilfe
„todespost“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todespost>.

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