Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesqual, f.

todesqual, f.
dolores mortis Stieler 1487, vgl. todespein:
(er) sank hin in todesqual.
J. Vogel ungrische schlacht (1626) 93;
die todesquaal solt diese stimme (der zum tode verurtheilten) bald verändern. Zigler Banise 267 Bobert.;
bittre todes-qual
hast schon überwunden!
F. Müller 2, 265;
in letzter todesqual.
Freiligrath 1, 50;
plur. dem ächzen eines mannes gleich,
der langsam unter todesqualen
sein leben verhaucht.
Wieland 18, 250;
du (hoffnung) bist es, die dem kranken
die todesqualen stilt.
Bürger (1778) 46;
die wahrheit
erpreszt durch todesqualen (folterqualen).
Gotter 2, 268;
ältere nebenform todesquäle, todesquäl (th. 7, 2301):
wagst du (Tristan) dich her in todes quel (: seel).
H. Sachs 12, 179, 9;
(du) halfst in aus todes quele.
Kehrein kirchenl. 1, 676, 8.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 569, Z. 82.

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Zitationshilfe
„todesqual“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesqual>.

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