Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesreigen, todesreihen, m.

todesreigen, -reihen, m.
was todestanz:
darf nicht hörn grosz weheklagen
im engen bett, da einr allein
musz an den todesreihn.
J. Vogel ungrische schlacht (1626) 41;
er rüttelt wieder blüthen von den zweigen,
die niederflattern ihren todesreigen.
Lenau 1, 59;
da (beim fällen der urwaldbäume) schweigt ringsum des sangs frohlocken,
waldrauschen selbst verstummt erschrocken,
denn schauer nur, beklommnes schweigen
will als musik der todesreigen.
A. Grün ges. werke 4, 180.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 570, Z. 38.

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Zitationshilfe
„todesreihen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesreihen>.

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