Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesschatten, m.

todesschatten, m.
tenebrae mortis Stieler 1739, vergl. todesfinsternisz, -nacht, todtenschatten:
die in der finsternisz und todesschatten schweben.
Opitz (1637) 1, 71;
mit todesschatten uberdeckt.
Kehrein kirchenl. 2, 169, 13;
wenn ich mit todes schatten bin umgeben.
277, 59;
die wir allbereit im todes-schatten sitzen.
Günther 818;
umgeb' euch nacht und düstrer todesschatten.
Schlegel Heinr. VI. erster theil 5, 4;
ein zug von tagen warm und wonniglich
geleitet zu den todesschatten mich.
C. F. Meyer Hutten 143;
schon kehrt .. die treue sonne
zur in todesschatten verlassenen erde zurück.
Lenz ged. 50 Weinhold;
(baum des lebens,) den lange winterlich der todesschatten
umfröstelt hatte.
P. Heyse ges. werke 1, 140.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 571, Z. 24.

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Zitationshilfe
„todesschatten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesschatten>.

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