Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesschlag, m.

todesschlag, m.
tödtender, vernichtender schlag:
wo (im tempel) unser wartet
schmerzlicher todes-schlag.
F. Müller 2, 268;
das blatt am baum spricht: o himmels wind! ...
wie kommst du nun geschwind,
und gibst den todesschlag
mit deiner eis'gen schwinge deinem kind!
Rückert 4, 219;
wenn's heult und brüllt, wenn alles wankt und kracht,
ein kriegrisch wesen bald in mir erwacht,
das dem tumult und allen todesschlägen
mannstrotzig und frohlockend zieht entgegen.
Lenau 2, 71.
auch der glockenschlag, der das zeichen zum tode gibt Sonnenberg bei Campe.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 572, Z. 22.

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Zitationshilfe
„todesschlag“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesschlag>.

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