Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesschlummer, m.

todesschlummer, m.,
vergl. todtenschlummer, todesschlaf und Herder id. 1, 277:
nach den letzten augenblicken
des todesschlummers (des entschlummerns in den tod) folgt entzücken.
Klopstock 7, 74;
die pest hatt' ihn ergriffen, und er lag
in ihrem todesschlummer schon.
10, 129;
die krankheit sasz in meiner stirne tief ...
als ob ich todesschlummer schlief.
A. L. Karsch 96;
todeschlummer sitzt auf seiner scheitel.
Hölty 54 Halm;
bis mein aug im todesschlummer bricht.
61;
wo ist dein (des Deutschen) vaterland? — in Marengo liegt's
hier unter mir in todesschlummer.
Sonnenberg nachl. 64;
wann die zerfallne asche der kinder Adams
vom todesschlummer erwachet.
206.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 572, Z. 49.

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Zitationshilfe
„todesschlummer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesschlummer>.

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