Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesschreck, todesschrecken, m.

todesschreck, -schrecken, m.
schrecken des todes (des todes schrecken Zinkgref 1, 181), tödlicher schrecken:
genug, dasz todesschreck dem sinn entgegentritt.
Rückert brahm. 11, 72;
todesschreck malte sich auf allen gesichtern. H. Heine 4, 213; der todesschreck hatte noch einmal das leben des advocaten aufgestört, er ... schrie wieder: zu hilfe! Freytag ges. werke 5, 346. — todesschrecken (auch n.), metus lymphaticus Stieler 1920; es überfiel mich ein rechter todes-schrecken. Ludwig 1986;
wenn unter dieser last
euch ein todesschrecken faszt.
Schubart ged. (1839) 1, 315;
wo er ihm mit einigen worten todesschrecken in die glieder jagte. Seume spazierg. 178; die mir so ein todesschrecken eingejagt hatten. Thümmel reise 5 (1794), 311, das schrecken 308; plur.
flieht, bleiche todesschrecken!
Schubart a. a. o. 240.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 573, Z. 7.

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Zitationshilfe
„todesschrecken“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesschrecken>.

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