Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesschweisz, m.

todesschweisz, m.
der angstschweisz eines (oder wie eines) im todeskampfe liegenden, vgl. todtenschweisz:
fürwar wer sich in todesschweis
an Christum so zu halten weis,
der sieget wie ein held gewis
und schmecket nicht des todes bisz.
Ringwald laut. warh. 421;
wenn uns netzt der todes-schweisz.
S. Dach 291 Öst.;
man spürt den kalten todsschweisz hier,
die lefzen sind erblichen.
Gryphius lyr. ged. 325 P.;
(ich) winde mich vater im todesschweisze.
Klopstock Mess. 1 (1748), 121;
und aus gepreszten adern dringt
sein (Christi) todesschweisz mit blut vermengt.
Schubart ged. (1839) 1, 217;
die mir .. den todesschweisz sanft
von meinen wangen wischen.
Lenz ged. 44 Weinh.;
ich weisz,
den todesschweisz
wird mir ein engel kühlen.
Schubart ged. (1839) 1, 133;
plur. als dich todesschweisze deckten.
Klopstock 7, 219. 297.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 573, Z. 57.

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Zitationshilfe
„todesschweisz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesschweisz>.

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