Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesstich, m.

todesstich, m.
plaga lethalis Stieler 2156:
es wohnt doch keiner in der welt,
der nicht, so bald es gott gefält,
den todesstich musz leiden.
Rist himl. lied. 4, 218;
dieser herbst der lehret mich,
dasz auf erden nichts zu finden,
das nicht durch den todesstich
müsse bald verschwinden.
Parnasz 688;
o dasz Nicanors sohn, der näher erbt als ich,
noch heute kriegen möcht den todes-stich.
Rachel 5, 20;
ich gebe dir meinen segen,
der heilt den todesstich.
Uhland 2, 240;
sie müszten erfahren, was es heisze, einer ganzen familie den todesstich geben. Gotthelf erz. 4, 86.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 574, Z. 76.

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Zitationshilfe
„todesstich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesstich>.

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