Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesstreich, m.

todesstreich, m.
plaga mortifera Stieler 2197, vgl. todstreich: liebende, welche durch den drohenden todesstreich (erschieszung des deserteurs) getrennt werden sollten. Moritz A. Reiser 375, 9 neudruck;
dann bin ich auch sein wirth, der seinem mörder
die thür verschlieszen, nicht den todesstreich
selbst führen sollte.
Schiller 13, 34 (Macb. 1, 14);
hört! .. dieser dumpfe trommelklang
verkündet, dasz der todesstreich geschieht (dasz der prinz enthauptet wird).
354 (Turandot 1, 1);
und regungslos bot sie ihr haupt,
gewärtig schon des blut'gen todesstreiches.
P. Heyse ges. werke 3, 230;
(räuber,) der im dunkeln thale
dem wandrer schlägt deh todesstreich.
Lenau 2, 180;
es kam der feind im sturmeslauf,
mit grimmen todesstreichen.
1, 109.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 575, Z. 73.

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Zitationshilfe
„todesstreich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesstreich>.

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