Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesstrom, m.

todesstrom, m.
strom gedacht als grenze zwischen leben und tod, zwischen diesseits und jenseits:
so ist es auch vielleicht mit jenem lande,
des dunkeln todesstroms jenseitgem strande,
dem man sehnsüchtig oft entgegenringet.
W. v. Humboldt sonette 220;
todbringender strom:
granaten wälzten, kugeln und kartätschen,
sich wie ein breiter todesstrom daher.
H. v. Kleist prinz von Homburg 2, 8.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1891), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 576, Z. 20.

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Zitationshilfe
„todesstrom“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesstrom>.

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