Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesthal, n.

todesthal, n.
thal des todes (s. thal 4), vgl. todtenthal:
seh ich vielleicht im todesthale dich wieder?
Lenz ged. 32 Weinhold;
meide Rodans thal!
jedem, der's mit kühnem fusz beschreitet,
ist's ein todesthal.
F. Müller 2, 315;
geist gottes, wirf doch einen strahl
in dieses finstre todesthal (jammerthal)!
sei uns ein sonnenlicht im tod.
Schubart ged. (1839) 1, 319;
verbergen wollte Drusus sohn ..
der überwundnen weiszes gebein
in dem öden todesthal (im thal der todesschlacht).
Klopstock od., krit. ausg. 1, 210;
plur. sie lächelt dem sturme,
der in der nächtlichen tiefe der todesthale daherrauscht.
Mess. 14, 365.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 577, Z. 18.

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Zitationshilfe
„todesthal“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesthal>.

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