Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todesweihe, f.

todesweihe, f.
die weihe zum tode: Decius hielt für nöthig, durch eine todesweihe den gesunkenen muth seiner landsleute wieder aufzurichten. Schlosser weltgesch. 3, 282; solche todesweihen kamen ebensowohl bei den Römern, als bei den Etruskern vor. 267;
für tugend, menschenrecht und menschenfreiheit sterben,
ist höchst erhabner muth, ist welterlöser-tod; ...
am höchsten ragt an ihm die grosze todesweihe
für sein verwandtes volk, sein vaterland hinan.
Bürger 101ᵇ;
schönes bild von alter deutscher treue, ..
wo in freudig kühner todesweihe
bürger ihre staaten festgebaut.
Körner 15ᵇ;
doch freudig siegt die todesweihe (Savanarolas).
Lenau 2, 176.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 579, Z. 48.

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Zitationshilfe
„todesweihe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todesweihe>.

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