Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todeswunde, f.

todeswunde, f.
tödliche wunde: ich habe dem Römer die todeswunde geworfen! Klopstock 8, 229;
allein der erste stosz, den Hüons gutes schwert
auf seinen harnisch führt, giebt ihm die todeswunde.
Wieland Oberon 3, 36;
er (Banquo) liegt in einem graben,
mit zwanzig hieben in dem kopf, der kleinste
schon eine todeswunde.
Schiller 13, 83 (Macbeth 3, 8);
die ihr verflucht,
traf schon der grimme streich der todeswunde.
Schlegel Richard II. 3, 3;
hinweg, wer todeswunden scheut!
F. Müller 1, 369;
ich sehe die tapferen mit todeswunden auf blühender haide Freytag ges. w. 8, 59.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 580, Z. 56.

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Zitationshilfe
„todeswunde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todeswunde>.

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